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24h-Spa Francorchamps: Ein Podiumsplatz ist Kenneth Heyer verwehrt geblieben!

Beim Jahreshighlight der FIA GT, den 24 Stunden von Spa Francorchamps, startete der Wegberger Kenneth Heyer für das Ferrari Werksteam BMS Scuderia Italia! Im Ferrari 430 GT2 mit der Startnummer 77 wechselte er sich mit Diego Romanini (I), Paolo Ruberti (I) und Matteo Malucelli (I) ab und man stellte, wie schon beim erfolgreichen 24h-Le Mans Wochenende vor einigen Wochen, den Ferrari in den freien Trainings auf Platz 1. In den folgenden drei Zeittrainings (einschl. einem Nachttraining), platzierte man sich jedoch nur auf Rang 4. Zufrieden war man damit nicht, denn im zehnminütigen Zeitfensterdes ersten Zeittrainings, wo es um die Pole Position ging, war man bei äußerst widrigen Wetterverhältnissen etwas zu spät auf der Piste.

40 GT Boliden von Porsche, Aston Martin, Maserati, Corvette, Nissan, Audi, Mosler, BMW, Ford und Ferrari starteten am Samstag pünktlich um 16 Uhr.

Man ging das Anfangstempo der Spitze nicht ganz mit und pendelte sich in den nachfolgenden Stunden zwischen Platz 3 und 6 in der Klasse und Platz 9 und 14 im Gesamtklassement ein. Kenneth Heyer:„Das Chaoswetter in den Ardennen, und die damit verbundenen Stopps, prägten den Rennverlauf. Trotzdem waren wir klar auf Podiumskurs so wie wir es uns vorgenommen hatten. Es kann dann bei den immer wieder kommenden Regengüssen aber alles passieren“!

Heyer Junior sollte Recht behalten! Die 24 Stunden von Spa Francorchamps 2009 waren geprägt vom „Favoritensterben“! So kamen zwei Maseratis nicht durch die Nacht. Völlig zerstört wurde die DKR Corvette, die um Platz 1 kämpfte, als sie Ausgangs  der berüchtigten Eau Rouge mit über 280 km/h in die Mauer flog. Auch BMS Scuderia Italia blieb mit dem Ferrari 430 nicht frei von Blessuren. So kam man nach einem Ausritt mit beschädigter linker Seite zur außerplanmäßigen Reparatur an die Boxe, und als es dunkel wurde hatte Kenneth Heyer einen satten Reifenschaden, man fiel bis auf Platz 21 zurück.

Es entwickelte sich in der ganzen Nacht und bis zu den Morgenstunden ein Kampf zwischen Porsche und Ferrari. BMS mit Heyer/Romanini/Ruperti und Malucelli im Ferarri waren schon wieder auf Gesamtplatz 11 und Platz 4 in der Klasse als sich das Ende andeutete. Mit einem Getriebeschaden rollte der Ferrari in die Box. Das Getriebe wurde in kürzester Zeit getauscht. Doch auch dieses Getriebe hielt nur einige Runden. Man stellte den Ferrari dann enttäuscht in den Boxen ab.

Kenneth Heyer: „Das ist vielleicht schade, der Ferrari lief bis in die Morgenstunden – außer ein paar Kleinigkeiten – technisch einwandfrei. Ich bin schon sehr enttäuscht wenn man  im Nachhinein sieht wie viele Konkurrenten noch abgerutscht sind! Es wäre ein Top 5 Ergebnis im Gesamtklassement und Klassensieg in der GT2 Klasse drin gewesen. Ein 24 Stunden Rennen ist aber für alle Teilnehmer nicht kalkulierbar“.

Gewonnen hat das belgische PK Team mit Anthony Kumpen, Kurt Mollekens, Mike Hezemanns und Jos Menten auf ihrer Corvette C6.

„Für PK mit Mike, Anthony und Jos freut mich das besonders, denn mit den Jungs verstehe ich mich sehr gut und speziell für Jos Menten ist das eine super Leistung, denn er ist bei den letzten 24 Stunden Rennen in Spa Francorchamps und Le Mans immer ausgefallen! Und nun hat er gewonnen“, freut sich Kenneth Heyer über den Sieg seines Freundes.