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24h-Paul Ricard: 5.Platz im Gesamt und Klassensieg

Der Kampf um die 24h-Series wird richtig heiß werden. Wir liegen zwar nach wie vor in Führung, aber wenn die Streichresultate kommen wird es eng werden. Die vierte Runde der Serie führte uns nach Frankreich. Die 24h-Paul Ricard standen auf dem Programm. Wir hatten von Anfang an mit diversen untypischen Hofor Racing Problemen zu kämpfen. Zum einen gab es, aufgrund eines Lieferproblems, eine sehr stressige Fahrzeugvorbereitung inkl. vieler müder Gesichter bevor es überhaupt los ging und zum anderen hat unser Auto das gesamte Wochenende ein Fahrverhalten an den Tag gelegt, dass es uns Fahrern extrem schwer gemacht hat. Wir sind wieder in der Pro-Am an den Start gegangen und Chris und ich konnten das fahrverhalten natürlich auch etwas besser überspielen und die 2.12er Zeiten auch gehen als unsere drei Teamkollegen die nicht jedes Wochenende in einem Rennauto sitzen, aber es war extrem mühsam. Für Chantal, Roland und Michael aber eine sehr schwere Aufgabe und für alle Fahrer das wohl bis dato schwerste Rennen der 24hseries die letzten 4 Jahre. Natürlich haben wir in allen Trainings und sogar im Rennen alles ausprobiert was möglich ist, aber der Wagen der sonst immer zu 100% funktioniert gab uns echt Rätzel auf. Es gibt natürlich Heute, einen Tag danach, noch keine gänzliche Aufklärung aber der Teufel steckt im Detail. Man hatte Sonntag bei der Zusammenfassung allen Übel dem Differenzial zugeordnet. Wir werden sehen was es am Ende war.
Das Wochenende verlief neben dem Problem und der Tatsache, dass wir auch ungewöhnlich viele Berührungen im Rennen zu überstehen hatten, von der Taktik her gut. Die Hofor Racing powerded by Widberg Jungs gaben bei allen Stopps mehr als 150% und neben der Routine die uns seit Jahren auszeichnet übernahm die Truppe dieses mal einen Großteil des Erfolgs, indem Sie uns mehrfach ohne nennenswerten Zeitverlust neben dem Reifenwechsel zusätzliche Set Up Veränderungen im Rennbetrieb ermöglichte. So wurde das Auto auch besser über die Stunden wenn auch meilenweit vom Speed Dubai, Mugello und Red Bull Ring entfernt. Gepaart mit der wieder mal fehlerfreien Taktik beim Tanken konnten wir trotz der fahrerischen Probleme abermals die Klasse gewinnen und den 5.Gesamtrang erobern. Respekt!

Es ist halt ein Teamsport und wenn der eine mal was wackelt gleicht es ein anderer wieder aus. Danke Jungs und Mädels.

Nächster halt der 24hseries sind die 12h-Imola wo wir mit einem Auto im Normalzustand wieder angreifen werden und alles reinhauen um beim Saisonfinale bei den 24h-Portimao weiterhin Meisterschaftschancen zu haben.