Home»Allgemein,News»24h-Dubai: Ausfall in den Top10

24h-Dubai: Ausfall in den Top10

Traditionell sind die 24h-Dubai der 24h-Series der Auftakt jeder Motorsportsaison. Ich konnte mit Mercedes schon zwei Gesamtpodien, Klassensiege und Klassenpodien feiern und bin auch 2019 mit viel Motivation in die Wüste gereist. Wie die vergangenen Jahre durfte ich auch 2019 mit Hofor Racing an den Start gehen. Chantal und Alex Prinz, Michael Kroll und Christiaan Frankenhout teilten sich die Lenkarbeit mit mir. #familyteam eben. Bereits Mittwochs konnten wir uns ein wenig den Winter aus den Knochen fahren und uns optimal vorbereiten. Das Auto lief gewohnt wie ein Uhrwerk und wir haben sehr gut gearbeitet. Das Set Up war wirklich topp und so gingen wir voll motiviert ins Wochenende. Donnerstag war bereits klar, dass die neue BOP Audi schon einen massiven Vorteil verschafft, aber da können wir Fahrer eh nichts dran ändern und damit auch genug. Der Mercedes-AMG GT3 ist aber extrem standfest und der größte Schlüssel zum Erfolg in Dubai ist eh ohne Kratzer durch den immensen Verkehr zu kommen. Chris qualifizierte uns auf den 10 Gesamtrang und kein Mercedes in den Top 5 bestätigte die These. Im Rennen lagen wir schnell unter den Top 8 bis Chris unsanft von einem Porsche getroffen und bis auf die 23 Position zurückgeworfen wurde. Daraufhin starteten wir eine Aufholjagd. Nach ein paar sehr guten Stints und fehlerfreien schnellen Stops befanden wir uns wieder in den Top 10. Leider bekamen wir von jetzt auf gleich Temperaturprobleme, die Truppe merkte schnell Keilriemen abgesprungen und reparierte schnellstmöglich in der Box. Bei erneuter Ausfahrt kam dann schnell wieder Temperatur und nach zwei weiteren Checks in der Box mussten wir schließlich aufgeben. Dubai 2019 war nix, Ergebnistechnisch. Das ist eben auch Endurance! Danke an meine Teamkollegen für eine abermals fehlerfreie Fahrt und Danke an alle Hofor Racing by Widberg Motorsport Jungs und Mädels für den tollen Job. See you 2020!!!