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24h-Dubai 2018: Ausfall 4 Stunden vor Schluss auf P6

Auftakt der Saison 2018 waren die 24h-Dubai. Mit Hofor-Racing und meinen Teamkollegen Chantal & Michael Kroll, Christiaan Frankenhout und Roland Eggimann griffen wir nach 2014, 2015 und 2016 zum 4x in der Wüste an. 2016, 4er im Gesamt und 2016 7er Gesamt inklusive 2 Klassensiege standen bis dato auf dem Konto. Die 2018er Ausgabe lief in allen Trainings hervorragend und die Hofor Racing by Widberg Motorsport Truppe, dieses mal unterstützt von AMG Ingenieur Dennis Nägele, stellte uns ein super Auto hin. Alle konnten sich von Mittwoch bis Donnerstag einschießen und Chris fuhr uns den 9.Platz im Zeittraining raus. Das Rennen war natürlich geprägt vom Verkehr und der mit knapp 100 Autos wirklich überfüllten Strecke. Viele Unfälle und Zwischenfälle endeten in “13″ Code 60 Phasen währende der 24h. Wir hielten uns aus allem raus und fuhren eigentlich ein perfektes Rennen. Unsere drei Amateure machten einen super Job und Chris und ich waren immer eines der 3-4 schnellsten Fahrzeuge im Feld, wenn wir im Auto waren. Speziell in meinem zweiten Stint mitten in der Nacht hatte ich super Fights mit Christodolou, Vanthor und Bleekemolen. Wir lagen sogar mal 12 Runden lang in Führung und hatten uns fest in den Top 7 etabliert. Alles schien auf ein weiteres Top Resultat hinaus zu laufen, jedoch hat uns dieses mal die Defekthexe eingeholt. Morgens um die 6Uhr rum, ca. 8 Stunden vor dem Ende hatten wir ein Problem mit der Lenkung. Fast 20Minuten Reparatur war das Resultat und wir fielen von P6 auf den 17.Platz zurück. Die Aufholjagd beendete dann ein heftiger Unfall. Roli ist im Windschatten auf der Gegengeraden rausgezogen zum überholen, aber da fuhren mehrere Autos sehr langsam und er musste um nicht mit ganzem Speed hinten reinzufahren ausweichen. Er traf dabei den führenden Black Falcon Mercedes was die Situation noch tragischer macht. Beide Fahrer hatten Gott sei Dank nichts, aber für Black Falcon war die Chance auf den Sieg dahin und für uns die Aufholjagd auf die Top 10.

Sehr, sehr schade. Die Truppe, rund um Roland Zbinden, hatte super Stopps gemacht, Dennis Nägele ein super Set up erarbeitet, die Strategie von Hans Peter Stern und unseren beiden Mädels Sandra Zuber und Gaby Zumstein hatte mehrfach in den Code60 Phasen genau gepasst. Gepaart mit dem Speed der Fahrer wäre der 4.Platz im  Gesamt und Klassensieg sehr realistisch gewesen, aber hätte, hätte Fahrradkette. Wir haben alles gegeben und werden eben beim nächsten 24hseries Event wieder angreifen.