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2.Lauf Oschersleben: Top 10

Der zweite Lauf war ein Pokerspiel. Nass oder trocken, Slicks oder Regenreifen? Das war die große Frage beim Vorstart. Michael Ammermüller entschied sich, wie die gesamten Top 10, für die Slickreifen. Beim Start verlor Ammermüller, durch den Dreher von Peter Kox im Lamborghini, eine Position und reihte sich als 10er ein. Er hielt den Kontakt bei immer stärker einsetzendem Regen und übergab auf letzter Rille an seinen Partner Kenneth Heyer. Kenneth: ” Micha hat einen tollen Job gemacht, ich war froh, dass ich nicht den Start fahren musste. Die Bedingungen sind extrem schwierig gewesen.” Heyer Junior wurde dann auf Regenreifen rausgeschickt und fuhr am Anfang auch die schnellsten Rennrunden und wurde auf P7 geführt. Mit immer mehr abtrocknender Strecke gingen die Probleme los und der Audi mit der Startnummer 7 war in mehrere Zweikämpfe verwickelt.

Kenneth Heyer: “Ich war schon ein wenig sauer. Ich lief, nachdem ich 2 Corvetten überholt hatte, auf den Alpina BMW auf, dieser hatte aber eine ganze Runde Rückstand! Er hat mir mehrfach, trotz blauer Fahnen die Tür zugeknallt und zur Krönung kam es in Turn 3 zum Kontakt. Wir reden von einem Überrundeten. Ich konnte weiterfahren habe aber den Kontakt zu Seiler verloren. Gegen Ende war das Auto fast unfahrbar, da die Strecke total trocken war. Die Regenreifen waren völlig kaputt. Sind halt Pokerbedingungen gewesen.”

Man landete zwar mit Platz 8 das zweite Mal in den Top 10, aber man hatte sich grundsätzlich mehr vorgenommen. Beim kommenden Rennen auf dem Sachsenring erhofft man sich, dass die FIA die Einstufungen mancher Autos schnell unternimmt um die Audi wieder näher ans Feld zu bringen.

Kenneth Heyer: “Letztendlich hätten wir im ersten Rennen 5-8er werden können, aber mehr ist unter den momentanen Vorraussetzungen nicht drin. Der Audi auf dem Podest hat am Anfang genauso Probleme gehabt wie wir und hat, durch die kluge Entscheidung auf Slicks zu bleiben, P2 geholt. Sonst wären wir momentan nicht in der Lage dazu. Ich hoffe, dass man da nachjustiert. Wir müssen unsere Hausaufgaben natürlich selber machen und 2-3 Plätze weiter vorne ankommen. Den Rest werden wir am Sachsenring sehen.”